Abschlußabend der Tourenfahrer 2013

Im geselligen Kreis von 80 Biker/innen und Gästen fand der diesjährige Abschlußabend der Tourenfahrer sowie die traditionelle Nikolausfeier des MCE wieder in unserem Clubheim statt. Tourenfahrerleiter Dieter Hollenders dankte seinem Team und den Sponsoren für ihre Unterstützung.

Nachdem Dieter die Siegerehrung der Tourenfahrer beendet hatte ließ Snickers das Jahr mit den zahlreichen Tages, Wochend und Urlaubsfahrten Revue passieren. Anschliessend führte er noch die Siegerehrung der sogenannten "Neckermannreisen" durch. Werner (Neckermann) konnte leider nicht von Anfang an am geselligen Abend teilnehmen.

Nach den Siegerehrungen gab es noch eine Verlosung die von Brigitte und Kerstin organisiert wurde, nach dem offiziellen Teil konnte man sich der Geselligkeit widmen. Ein 3 Gänge Menü mit Brötchen,Bockwürstchen und Senf rundeten den geselligen Abend kulinarisch ab.

Tourenfahrer Niederrhein Auswertung 2013

1. Tachoablesen

Die Saison 2013 lief vom 10. März bis 27. Oktober
Hier waren 35 Teilnehmer eingeschrieben

Der Sieger in dieser Kategorie ist Oliver Reinders aus Kalkar mit 22302 km
Gefolgt von Peter Anders aus Bocholt mit 14761 km. Dritter wurde Dieter Hollenders aus Emmerich mit 10793 km

2. Tourenfahrten
mit mehr als 5 Teilnehmern unterwegs. Hier wurden insgesamt 17 Touren gewertet. Ziele waren u.a. Greetsiel, Kottenborn, Einruhr, der Elsass und Dänemark.
Hier war Brigitte Wruck aus Emmerich die Erfolgreichste mit 8095 km vor Dieter Hollenders mit 7812 und Georg Immink aus Emmerich mit 3857 km.

3. MCE Touren zu Orten, die mit M, C oder E beginnen
Peter Anders war in Monti, auf Sardinien, Cres in Kroatien und im deutschen Enzen
Hierfür bekommt er 2705 Punkte und somit de ersten Preis.
Zweiter mit den Orten Molsheim in Frankreich, Carolinensiel und Ejer Bavnehoj in Dänemark ist Brigitte Wruck mit 1494 Punkten. Der dritte im Bunde ist wiederum Dieter Hollenders mit 1451 Punkten.

Die Teilnehmer haben insgesamt 135730 km zurückgelegt.
Der Start in die nächste Saison beginnt mt dem Tachoablesen am 9. März 2014
Sieger der "Neckermannreisen" 2013
Papa (80) holt den Pott

Erwin konnte alle 5 angebotenen Fahrten mitfahren und belegt mit 605 km den 1. Rang, gefolgt vom Dieter H. mit 4 Fahrten sowie 470 km, anschließen konnte sich noch Brigitte mit 3 Fahrten und 355 km auf Platz 3.
Insgesamt tourten bei dieser Wertung insgesamt 22 Biker/innen mit. Reiseanbieter Werner fuhr ebenso alle 5 Touren mit.

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Reisebericht Gittetour V - nach Bad Essen im Wiehengebirge 3.-6.10.2013

Zunächst, bei der Tourfestlegung Anfang des Jahres, konnten sich nur 4 Personen für diese Tour entscheiden. Bad Essen, Wiehengebirge, so weit weg noch bis dat is. 14 Tage vor dem Termin waren wir dann 9, 1 Woche vorher 10 und zuletzt dann 11 Personen. Manchmal klappt das so, wenn das Hotel es hergibt. Und das alte Berghaus gab es her. Es besteht schon seit 1873, also etwas länger als der MCE, war aber für sein Alter noch einigermaßen rüstig.
Mit von der Partie vom 3. bis 6. Oktober sind diesmal: Peter aus Bocholt, Katja und Werner aus Hamminkeln von der Tourenfahrergruppe, Theo, Jörg, Ingo, Toto, Waltraud und Diddi sowie Gitte und Dieter vom MCE aus Emmerich.

Tag 1 Anreise, 3. Oktober, Feiertag

Zunächst wollten wir über Bocholt bzw. die B 67 fahren. Das ist uns aber wegen einer Baustelle vor BOH nicht gegönnt. Wir fahren also um 10:00 Uhr bei uns los und treffen Katja, Werner und Peter in Hamminkeln beim Bikertreff „Thunderbike“. Von dort geht’s zum ersten Kaffee nach Haltern zum „drügen Pütt“, danach, ganz kurz rechts an Münster vorbei, bis zum Nachmittag-Essen. Vergessen hätte ich bald unseren Besuch zum Kaffee bei der M.f.G. Teutoburger Wald in Dissen. Schlussendlich weiter bis Bad Essen wo wir das Hotel gegen 17:00 Uhr erreichen. Einchecken mit Hindernissen, wer kriegt das Einzelzimmer ?? Jetzt erst ein Bierchen, umziehen und Abendessen.
Tag 2 Tourentag, Freitag
Nach dem Frühstück fahren wir zunächst zum Arminius nach nach Detmold. Parken teuer aber mit ein paar Bikes auf einmal geht’s. Danach zu den Externsteinen bei Detmold, zum Schloss Brake bei Lemgo und zum Schluss eben noch zum Kaiser Wilhelm in Porta Westfalica. Jetzt haben wir genug der schönen Dinge gesehen und reiten wieder nach hause.
Tag 3 Tourentag ohne mich, Samstag
Was jetzt kommt kenn ich nur vom Hören-Sagen. Die Gruppe fährt zum seit 5 Jahren geschlossenen Motorrad- und Technikmuseum in Bad Oeynhausen, zum Wasserkreuz Mittellandkanal und Weser bei Minden, zum Hubschrauber- und Heimatmuseum nach Bückeburg. Hier gehen einige zum Schloss, weil sie nicht alle so technisch drauf sind. In Döhren über schlechte Wegstrecke (Kopfsteinpflaster mit Loch) zur Wassermühle und schlussendlich wieder Richtung Heimat mit Besuch von Bad Essen.
Tag 4 Rückreise, Sonntag
Aufräumen, einpacken, aufsitzen los geht’s nach Hause. Aber erst noch zu den Red Wisdoms in Emsdetten. Die waren leider nicht da. Zur Felsenmühle in Ochtrup zum Essen und zum Kaffee bei Peter in Bocholt. Danach über NL nach Emmerich.

Zusammenfassung:
Unheimliches Glück hatten wir mit dem Wetter, nur ein paar Dröppels Regen. Herzlichen Dank an Peter, der uns zu allen Sehenswürdigkeiten geführt hat und unser Vorreiter die gesamte Tour über war. Er hat ca. 800 km auf dem Tacho, die Emmericher dann etwa 870. Danke an Gitte, die dieses Jahr wieder so viele schöne Touren für uns rausgesucht und vorgeplant hat. Mal sehn, was es 2014 gibt.

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Vortour + Weinfest in Bremm vom 26. August bis 1. September

Tag 1 Anreise Emmerich – Stadtoldendorf – 303 km Diesmal keine große Gruppe. Waltraud und Diddi, Gitte und Dieter. Abfahrt um 11:15 von der Frankenstraße. Nur Autobahn bis Isselburg, und A 33 bei Paderborn. Sonst alles Landstraßen mit TomTom zum Hotel TRYP by Wyndham Hotel (4 Sterne) 4 Übernachtungen HP für 140 € p.P. und die 4 Sterne hat das Hotel verdient. Schöne Zimmer, prima Essen.
Tag 2 Tour in den Harz - 250 km Nach dem Frühstück geht’s los. Kaffee in Osterrode. Von dort „Motorrad-Route – kurvenreiche Strecke“ nach Ellrich. Über die alte Zonengrenze, zum Besuch bei unseren treuen Treffenbesuchern Elke und Uwe und von dort „ohne Autobahnen“ zurück. Schöne Tour, Schönes Wetter, Schöne Strecken.

Tag 3 Burgen und Schlössertour – 185 km Zuerst nach Hameln zur „Rattenbrücke“ und über Emmertal nach Polle zum Kaffeetrinken. Von dort wieder „kurvenreiche Strecke“ und sofort mit der Fähre über die Weser nach Bevern. Der Fährmann kommt aus Appeldorn!! Weiter über Fürstenberg mit Zwischenstopp und Kaffee im Rittergut Meinbrexen über Lauenförde und Uslar zurück zum Hotel. 5 Minuten Regen bei Lauenförde, sonst prima Bikewetter.

Tag 4 Neustadt a.R. Gittis Papa wird 80 – 200 km Etwas früher (8:00) Frühstück.. Um 9:20 geht es los. Laut Navi 1,5 Stunden und 90 km, schnellste Verbindung. Gebrauchte Zeit 2:20 h. 3 Baustellen zwischendrin. Aber angekommen. Waltraud und Dieter schauen sich den Ort an, Gitte und ich fahren zu Papa Arthur zum Gratulieren und Mittagessen. Der Rückweg passte in die Zeit. Das Navi hat etwas anders gerechnet und wir hatten die Baustellen nicht. Nun noch ebkes in die Sauna und dann das letzte Abendessen.
Ratte von Hameln
Tag 5 Reise zur Mosel - 420 km So schnell wie möglich aber es dauert von 9:30 bis 16:00 Uhr und wir sind da. Einchecken diesmal wieder im Mona-Lisa bei der netten Marion. Hier treffen wir heute Abend jede Menge Eulen und Freunde. Wir essen gemeinsam im Haus Hübner und trinken noch ’nen Schoppen bei Rüdiger in der Garage.

Tag 6 Rundfahrt Mosel und Weinfest in Bremm. (105 km) Um 11:00 starten 7 Bikes zur obligatorischen Moseltour über Zell, hoch zur Hunsrück-Höhenstraße, runter nach Treis-Karden zu Eis oder Kaffee und Kuchen, weiter nach Hatzenport durchs Schrumpftal in die Eifel und wieder zurück nach Neef. Gitte und Waltraud machen mit Herrn Gietzen zusammen eine Reise zum Eulenkopf oberhalb von Neef. Hoch mit dem Auto und zurück per pedes. Abends geht’s zum Weinfest zu Fuss oder mit unserem Pensionswirt Gietzen per Auto nach Bremm. Hier wird lecker gegessen und getrunken und gefeiert. Danach zu Fuss zurück nach Neef. Tag 7 Rückfahrt nach Emmerich oder wo man hin muss Wie jedes Mal sind die meisten nicht zu halten. Die ersten fahren schon um 9:00 uhr. Komisch, jedes Jahr das Selbe. Da muss bei einigen zu hause was besonderes sein. Wir fahren wie immer als letzte über Bremm, hoch zur Eifel, weiter bis ins Ahrtal und dann über die A 61 Richtung Heimat. Kurz vor der freien Tankstelle hinter der Abfahrt Kaldenkirchen beim Hinweisschild links ab zum Bauerncafe. Hier noch mal stärken und dann nach Hause. Zusammenfassung: Das war ne ausgefüllte Woche für uns 4 und zu feucht fröhlich für den einen oder anderen Weinfestbesucher. Aber man kann ja noch was lernen von den Eulen. Ich hatte am Ende übrigens 1738 km auf dem Tacho.

Elsasstour 2013 vom 30. Mai (Fronleichnam) bis zum 8. Juni

Teilnehmer: Jörg Reichow, Angelika und Michael Engelbertz, Ralph Hartmann, Heinz-Georg Immink, Emma und Heinz-Gerd Nienhüysen, Markus Schröer, Brigitte Wruck und Dieter Hollenders.
Tag 1 Donnerstag, Feiertag, Anreise (462 km)
Gestartet sind wir nach einem vielseitigen, ausgiebigen Frühstück, das Jörgs Frau Hildegard für uns zubereitet hat gegen 10:00 in Emmerich. Die Fahrt ging zunächst über Landstraßen bis Kaldenkirchen und dort nach einer Kurzen Pause weiter über die A61, A65 und dann wieder Landstraßen bis zu unserem Ziel, Hunspach im Elsass. Das Wetter hierzu trocken und etwas zu kühl für diese Jahreszeit.
Am Abend ein Essen, von unserer Herbergsmutter Frau Billmann zubereitet: Fleisch-Kuchen mit frischem Salat und Wein aus dem Elsass. Alles super-Bio und alles super lecker. Danach bestelltes deutsches Bier und Cola und-und-und ein Liter vom Selbstgebrannten vom Hausherrn (macht ja nix, soll morgen regnen).
Zur Fahrt sei noch gesagt, alles gut bis auf Georg, ersma Anlasserprobleme. Schieben, springt an geht, bis zur nächsten Pause. Dann wieder klacklacklack und noch mal schieben. Dann Zwischenstopp mit ca. 10 km Umleitung zum Autohof und dort noch das Moped umgeschmissen (umfallen lassen). Der erste war nicht sein Tag.

Tag 2 Freitag, Regentag, Ausruhtag.
Nur Georg fährt zur gegoogelten Yamaha-Werkstatt und erfährt, dass nicht das Relais oder der Anlasser kaputt ist, sondern die Batterie ist am Ende. Neue kostet und Einbau sehr schwierig, kostet auch aber erst am Mittwoch oder Donnerstag nächster Woche möglich. Also erst mal wieder schieben, aber heute nicht mehr. Ein paar Bierchen am Abend und Google hilft beim Suchen. Batterie-Einbau selbst nicht unmöglich. Bei Polo gibt’s Ersatz. Also wieder ein paar Bier am Abend und …

Tag 3 Samstag, Regen-vormittag, Basteltag (95 km)
Heute ist Karlsruhe das Ziel. Polo hat ne nette Bedienung und Georg ne Batterie für kleines Geld. Einbau auf dem Hof, dauert zwar doch länger als 15 Minuten (Sch… TDM) aber ist dann schließlich drin. Wieder zur Pension… Aber Ralph passt mit seiner Triumph bei Ausfahren vom Polo-Platz nicht auf und übersieht 2 Autos, die um die Ecke kommen. Schreck, Bums, Spiegel ab (Umfall wie bei Georg am Donnerstag) sonst nix kaputt an Mann und Maschine. Also wieder was zum Googeln. Und wieder ein paar Bierchen und ein-zwei-drei Whiskeys zum Runterspülen.

Tag 4 Sonntag, Nord-Vogesen oder fast (173 km)
Zuerst Stadtbesichtigung, nicht mein Ding, bleibe bei den Mopeds. Danach durch kleine, malerische Dörfer (viel Fachwerk) und einige schöne Waldhügel mit ansprechbaren Kurven.

Tag 5 Montag (123 km)
Nachdem Gestern der Bier-Nachschub und der Rest-Whiskey zum großen Teil durch meine Kehle geronnen ist, bleib ich zum Frühstück erstmal liegen und bleibe auch liegen als der Rest zur Strassbourg-Tour aufbricht und bleibe einfach bis zum nächsten Morgen bis zum Frühstück liegen.

Tag 6 Dienstag, Spiegeltag (gesamt 275 km = 196 km für Jörg und 79 km für Ralph)
Muss ich erklären, Zunächst ohne Ralph nach Saverne (wieder nördliche Vogesen) danach zurück nach Hunspach. Jetzt bleibt Jörg zu hause und wir fahren mit Ralph den Spiegel in Landau, beim Triumph-Händler abholen. War auch ein Triumph, denn dort war der Spiegel ein ganzes Stück billiger als im Internet angeboten

Tag 7 Mittwoch (Deutschland – 305 km oder Frankreich – 100 km)
Angelika, Michael, Georg, Gitte und Ich fahren über Karlsruhe in den Schwarzwald. Nehmen am Ende noch Die B 500 bei Baden-Baden (Schwarzwaldhochstraße) mit und kommen nach 305 km wieder in Hunspach an. Der Rest macht ne kurze Tour und fährt 100 km in der näheren Umgebung mit Besichtigungen der Maginot-Line, Wissemburg, Schweigen, Schloss Fleckenstein usw.

Tag 8 Donnerstag (304 km für alle)
Das erste Ziel ist das Bugatti-Museum in Molsheim bei Straßburg. Hat leider geschlossen aber wir haben das M für die M-C-E-Tour im Sack. Dann geht es weiter über die unauffindbare oder nicht insgesamt befahrbare (für uns) elsässische Weinstraße. Aber dafür gibt es schöne Bergpässe für alle und doch noch ’nen Café unterwegs. Wir fahren bis Colmar und holen das M-C-E-C, für die, die noch keins haben.

Tag 9, Freitag - einkaufen, ausbüxen, wiederkommen
Gitte, Ralph und Jörg fahren zum Einkaufen (43 km) Angie und Michael fahren noch mal zur Schwarzwald-Hochstraße und Heinz und Emma machen eine private Shopping Tour

Tag 10 Rückreise 460 km.
Fast wie’s umgekehrte Hinfahren. Bei Worms steigen Emma und Heinz aus um Ihre Tochter zu besuchen, Angie und Michael verlassen uns beim Tankstopp im Hunsrück und Markus möchte noch ’nen Abstecher zur Mosel machen. Gitte und Ich fahren noch zu meinem Sohn, der sich meine Mopedkette mal ansehen soll (tut er auch, ich brauch dringend ne neue), der Rest, Ralph, Jörg und Georg fahren direkt von Kalkar aus weiter nach hause.
Zusammenfassung:
Unsere Herbergsmutter, Frau Billmann ist eine äußerst nette jüngere Dame, zu dem der Ausdruck „Herbergsmutter“ nicht so ganz passt. Sie hat uns einiges über den Elsass und seine Bewohner erklären können. Vor allem hat sie uns durch das Herankarren von Verbrauchs-Getränken sehr geholfen. Dank an dieser Stelle von allen Teilnehmern. Nette Leute, gutes Essen, leckerer Wein und vor allem trinkbares Bier. Guten Schnappes und – endlich Sonne gesehen.
Könnte man noch mal machen.
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