Wir über uns

 

Gestern ...

 

Im Jahre 1967 gründeten einige junge Männer mit Kleinkrafträdern der Marken Kreidler, Herkules, Zündapp usw. den Motor-Club-Emmerich. Der damalige Hüthumer Bürgermeister Lambert Meyer, Vater eines der Clubmitglieder stellte ihnen ein ungenutztes Wirtschaftsgebäude zur Verfügung, dass mit viel Schweiß und Taschengeld zu einem Clubhaus aus- und umgebaut wurde.

 

Ein Jahr nach der Gründung tummelten sich bereits 25 Mitglieder auf dem Meyerschen Anwesen. Hier wurde an den "Böcken" geschraubt und der größte Teil der Freizeit verbracht. Zusammen besuchte man die ersten Motorradtreffen und knüpfte Kontakte zu anderen Clubs.

 

Im Februar 1969 brannte das Clubhaus vollständig ab. Sofort wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Viele Tage und Nächte wurden von den Mitgliedern investiert, was natürlich die Kameradschaft förderte.

 

Ende der 60er Jahre nahmen einige Club-Mitglieder, teils mit selbstgebauten Maschinen, an Sprint- und Straßenrennen Teil. Eigene Rennen zu veranstalten blieb jedoch ein Traum.

 

Im August 1971 wurde ein Niederrheintreffen veranstaltet. Hierzu fanden sich viele Motorrad-Interessierte am Abergshof ein. Im Oktober 1971 ging es dann richtig los. Das erste Internationale Eulentreffen wurde ausgerichtet. Insgesamt wurden 20 dieser Treffen bis 1989 durchgeführt. In den letzten Jahren waren einige tausend Besucher auf den Wiesen des Abergshofes zugegen. Hierunter befanden sich letztlich leider auch einige Personen, meist keine Motorradfahrer, die vergleichbar mit den Hooligans bei Fußballveranstaltungen diese Treffen zum "Aufmischen" missbrauchten. Um das allgemeine Image der Motorradfahrer nicht zu schädigen wurden daraufhin die Treffen eingestellt.

 

An die Stelle der "Eulentreffen" trat zunächst das "Biker-Frühstück", das im April, Mai, August und Oktober am 2. Sonntag vormittags am Clubhaus stattfindet. Hier wird u.a. für hilfsbedürftige Kinder in Hüthum gesammelt.. Dies gibt auch Nicht-Motorradfahrern die Möglichkeit sich mal den einen oder anderen Chopper, Cruiser, Tourer oder Racer anzusehen und festzustellen, dass Motorradfahrer keine besondere Spezies sondern durch die Bank ganz normale Typen wie "Du und ich" sind..

 

. . . Heute . . . (im neuen Jahrtausend)

 

Der MCE hat im Jahr 2000 ca. 40 nicht nur männliche Mitglieder. Durchaus erfreulich ist, dass wegen Heirat und Kindersegen ausgeschiedene Club-Mitglieder nach und nach den Weg zum MCE zurückfinden.

 

Seit 2002 führt der Motorclub auch wieder Jahrestreffen durch. Dazu werden befreundete Motorradclubs eingeladen.

 

Zu den MCE-Mitgliedern gesellen sich ab und an einige Motorbiker, die mit dem MCE zusammen Touren fahren, Meist bei gutem Wetter geht es im Umkreis von etwa 100 km über Landstraßen durch die Natur. Z.B. die Tour im April nach Harderwijk oder zur Motorrad-Wallfahrt nach Kevelaer ist ein Muss für alle MCE-Biker.

Im Übrigen sind beim MCE die "Tourer" gegenüber den "Heizern" in der Überzahl.

 

Seit 2015 gibt es in von Oktober bis Mai das „offene Clubhaus“. Am 1. Freitag des jeweiligen Monats ist das Clubhaus ab 20:00 Uhr für Jedermann geöffnet. Hier treffen sich Biker und Freunde zum gemütlichen Plausch.

 

Im Jahr 2017 feiert der MCE nun sein 50 jähriges Bestehen. Keiner der Gründer hätte sich das je träumen lassen. Jetzt sind es noch 35 Mitglieder.

 

. . . Morgen

 

Die Erhaltung des Clubhauses, die Pflege des Grundstückes, die gemeinsamen Unternehmungen und somit die gute Kameradschaft sind die Dinge, die man sich für die Zukunft wünscht. Die Verständigung bzw. Beziehung zwischen den einzelnen Vereinen und Institutionen in Hüthum sollte so freundlich und hilfsbereit bleiben, wie sie ist. Das Wetter sollte an Tourentagen immer sonnig, das Benzin nicht zu teuer und die Straßenverkehrsordnung nicht zu streng werden. Einige Kommunen sollten die Verkehrsführung etwas Biker-freundlicher gestalten.

 

Immer zwei Finger hoch Benzin im Tank wünschen sich die Motorradfahrer vom MCE